Wendo

Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Mädchen* & Frauen*

Grundsätzliche Informationen zu Wendo-Kursen lesen Sie bitte nach unter   >  wendo-berlin.de

 Text zu Wendo in „leichter Sprache“

Ich bin seit 1988 Wendo-Trainerin – und das mit sehr viel Begeisterung und Neugierde.

Die Prävention von/der Umgang mit sexualisierter Gewalt nimmt eine zentrale Rolle ein – insbesondere in den Mädchen*-Kursen als auch in den Kursen für Mädchen* und Frauen* mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen.

Wendo-Gruppen leben sehr von der Gruppendynamik untereinander. Die eigene Kraft und die der anderen im Austausch zu spüren, kann Kraft potenzieren.
(Interview zu meinem Beitrag beim Kinderschutz >  gelber-ball-kinderschutz.de

Das Wendo-Konzept ist sehr flexibel. Es geht darum, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich die Stärken jeder einzelnen Person entfalten können und gleichzeitig die Gruppe als Ganzes in ihrem Prozess miteinander unterstützt wird. Dieses achtsame und empowernde Vorgehen ist für mich ein zentrales Qualitätsmerkmal meiner interkulturellen Arbeit.

Es ist auch möglich Wendo-Elemente in die Einzeltherapie zu integrieren, falls ein Gruppenangebot für Sie gerade (noch) nicht ansteht oder es andere Gründe gibt für ein Einzelsetting.  ( “Wendo“ und Selbst-Mitgefühl im therapeutischen Prozess„)

Beim Wendo-Training gehen wir davon aus, dass in jedem Kurs Teilnehmende dabei sind, die gewaltbetroffen und eventuell auch traumatisiert sind und gehen mit entsprechender Sorgfalt vor.

Meine langjährige Wendo-Erfahrung verwebt sich mit meinem tiefen Wissen in der Antigewaltarbeit und meiner Erfahrung als Therapeutin. Ich bin sehr vertraut im Umgang mit verletzlichen, gewaltbetroffenen Personen und kann den Raum halten für viele unterschiedliche Bedürfnisse. Um die Grenzen als auch die Möglichkeiten aller Mädchen* und Frauen* auszuloten und ernst zu nehmen, bilden folgende Wendo-Grundsätze in jedem Kurs die Ausgangsbasis:

  • Freiwilligkeit – die Auseinandersetzung mit Gewalt sollte nicht erzwungen werden, damit die Belastungsgrenzen von Betroffenen geachtet werden. Jede* darf Pause machen, wenn sie* das braucht – das ist ganz normal. Abgrenzung wird also bereits INNERHALB des Trainings geübt.
  • STOP-Regel – Übungen werden genau vermittelt, Partner*innen-Übungen werden oft stufenweise angeleitet (leicht, mittel, intensiv) und die Partner*innen werden aufgefordert, gemeinsam zu beschließen, ob sie auf das nächste Level wechseln – jeder Zeit kann STOP gesagt/gezeigt werden, wenn etwas zu schnell, zu intensiv, zu laut ist.
  • Geschützter Raum – mein diskriminierungskritisches Grundverständnis zielt darauf ab, einen sicheren Ort für alle Teilnehmenden zu gewährleisten. Bei den verschiedenen Ebenen von Gewaltprävention geht es auch um einen eigenverantwortlichen Umgang mit Ausgrenzung und Aggressivität untereinander.
  • Jedes Mädchen* und jede Frau* kann sich wehren – im Training wird Wert gelegt auf Augenhöhe und Übungen alternativ angeleitet – angepasst an die jeweiligen körperlichen, seelischen und mentalen Voraussetzungen.
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Die o.g. Grundsätze führen zum einen zu einer respektvollen Gruppenatmosphäre und zum anderen zu viel Vorhersehbarkeit im Vorgehen – dies soll bewirken, dass die Teilnehmenden das Geschehen kontrollieren können.

Ich biete auch spezifische Wendo-Kurse für traumatisierte Teilnehmende an. Diese Trainings würden wir zu zweit anbieten. 

Sie können Wendo-Kurse z.B. buchen für

  • Schulen (ich biete Kurse für Mädchen ab der 2. Klasse an)
  • Einrichtungen der Behindertenhilfe
  • Frauen*projekte
  • Selbsthilfezentren

Ich komme zu Ihnen und gebe den Workshop vor Ort.

Je nach Zielgruppe geben wir das Training auch zu zweit.

Die näheren Bedingungen und Preise für Workshops sprechen Sie bitte mit mir persönlich ab.

Rufen Sie mich gerne an:
030 617 53 17 / 030 53 64 16 34